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IBZ Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft e.V.
Wiesbadener Straße 18
14197 Berlin

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Veranstaltungen

Das IBZ Berlin lädt ein: Konzerte und Vorträge zu aktuellen Themen aus Kultur, Politik und Wissenschaft

Das Begegnungs- und Kulturprogramm im IBZ ist ein zentrales Anliegen des Trägervereins. Die Aufgabe des IBZ e.V. ist der Gedankenaustausch zwischen internationalen Wissenschaftler*innen und Künstler*innen und ihren deutschen Kolleg*innen. Im IBZ finden darum regelmäßig Kammerkonzerte, Vorträge und spannende Podiumsdiskussionen mit Wissenschaftler*innen und Gästen aus aller Welt statt.

Das Veranstaltungsmanagement liegt in den Händen von Anne Krainz. Sie organisiert und betreut die Veranstaltungen und stellt das Jahresprogramm gemeinsam mit den Bewohner*innen und Veranstaltungspartnern zusammen.

Wenn Sie selbst eine Ausstellung im IBZ organisieren, ein Konzert geben oder einen Vortrag über Ihre wissenschaftliche Arbeit halten möchten, sind wir auf Sie gespannt. Bitte schreiben Sie uns an anne.krainz(at)ibz-berlin.de. Schauen Sie doch mal vorbei. Wir freuen uns auf Sie.

IBZ Neujahrskonzert

12. Januar 2019

18:00 Uhr, Saal, Haus D 4. OG

4-händiges Klavierkonzert
Dr. Florian Wilkes und Uwe Streibel

Von Bach bis Rossini - von der strengen Fuge bis zur komödiantischen Ouvertüre - spannt sich der musikalische Bogen beim Neujahrskonzert des IBZ. Dabei besuchen wir auch die Wasserspiele in Versaille, die Weiten der Puszta in Ungarn und einen Barbershop in Sevilla, sind musikalisch also in ganz Europa zu Gast!

Der leise, der deutsche, der schmerzliche Reim

17. Januar 2019

19:30 Uhr, Club

Prof. Dr. Petro Rychlo (Universität Czernowitz, Ukraine)

Vortrag

„Der leise, der deutsche, der schmerzliche Reim“: Deutschjüdische Dichtung aus Czernowitz und der Bukowina

Noch vor dem Ersten Weltkrieg galt Czernowitz, die Hauptstadt des österreichischen Kronlandes Bukowina, als ein osteuropäisches jüdisches Paradies. Zahlenmäßig machten hier die Juden mehr als ein Drittel der gesamten Bevölkerung aus. Die meisten jüdischen Intellektuellen waren deutschassimiliert und bildeten somit ein reges geistiges Potenzial für deutsche Kultur.
Im Schoß dieser deutschsprachigen Kulturtradition etablierte sich hier nach der Auflösung der Monarchie, als die Bukowina schon an das königliche Rumänien fiel, eine Gruppe deutschjüdischer Literaten, deren Mentor Alfred Margul-Sperber war. Zu seinem nächsten Freundes- und Dichterkreis gehörten Alfred Kittner, Moses Rosenkranz, Rose Ausländer, David Goldfeld u. a., die hier, unter fortschreitender Romanisierung aller Sphären des politischen, wirtschaftlichen und geistigen Lebens, eine lyrische Tradition angelegt hatten, aus der auch noch die nächste Dichtergeneration emporsteigen konnte: Immanuel Weißglas, Alfred Gong, Paul Celan, Selma Meerbaum-Eisinger, Manfred Winkler, Ilana Shmueli.
Diese beispiellose dichterische Intensität in der fatalen Inselsituation bedeutete hier aber auch das letzte Aufflammen der lyrischen Substanz in deutscher Sprache. Was nachher mit der Macht totalitärer Regime und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs über den Dichtern dieses Landstrichs hereinbrach, lässt sich kaum in Worte fassen. Daher war der Exodus der Überlebenden unvermeidlich, und erst unter fremdem Himmel konnten diese Dichter ihre poetische Begabung völlig entfalten und ihre Namen in die neuere deutsche Literaturgeschichte hineinschreiben.

Von Wien nach Jerusalem. Martin Buber (1878-1965)

24. Januar 2019

19:30 Uhr, Club

Vortrag von Dominique Bourel
(Autor der Martin Buber Biographie "Was es heißt ein Mensch zu sein")

Philosoph, Historiker, Bibelübersetzer und politischer Denker hat Martin Buber immer versucht sein humanistisches Judentum in Harmonie mit seinen Welten zu bringen: In Deutschland, in Palästina und in Israel war er das Gewissen einer nicht chauvinistischen demokratischen Gesellschaft im nahen Osten.

Downloads

Das IBZ Programm ist interessant und vielseitig - hier finden sie die Monatsprogramme der Veranstaltungen der letzten 6 Monate zum Download.

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